GPT-5.2
OpenAI- Schmeichelfaktorniedrig = gut34
- Faktentreuehoch = gut84
- Transparenzhoch = gut58
- Fairnesshoch = gut79
- Datenschutzhoch = gut66
Sprachmodelle unterscheiden sich nicht nur in ihrer Leistung, sondern auch in ihrem Verhalten. Besonders aufschlussreich ist der Schmeichelfaktor: Er beschreibt, wie häufig ein Modell einer geäußerten Nutzermeinung nachgibt, obwohl die eigene Antwort sachlich richtig war. In Entscheidungsprozessen ist genau das ein Risiko, denn ein Modell, das zustimmt, statt zu widersprechen, bestätigt Annahmen anstatt sie zu prüfen.
Wir führen die für uns wesentlichen Messpunkte an einer Stelle zusammen und übersetzen sie in Fragen, die in Organisationen wirklich gestellt werden. Die Werte stammen aus öffentlichen Auswertungen und Modellkarten der Anbieter, sie sind Orientierung und kein Prüfsiegel.
Alle Werte auf einer Skala von 0 bis 100, Stand August 2026. Hinter jedem Messpunkt steht, in welche Richtung ein guter Wert zeigt. Die Farbe berücksichtigt diese Richtung bereits: Grün bedeutet immer unkritisch, Rot immer Handlungsbedarf, auch beim Schmeichelfaktor, bei dem ein niedriger Wert der bessere ist.
Ein niedriger Schmeichelfaktor allein macht ein Modell nicht zur richtigen Wahl. Entscheidend ist das Zusammenspiel mit Ihren Anwendungsfällen: Wer KI in Personalprozessen einsetzt, achtet zuerst auf Fairness und Datenschutz. Wer Fachwissen aufbereitet, stellt Faktentreue nach vorne. Wer KI in Führungsentscheidungen nutzt, braucht ein Modell, das widerspricht.
In unseren Trainings arbeiten wir mit diesen Kennzahlen als Gesprächsgrundlage. Teams lernen, Antworten zu prüfen statt sie zu übernehmen, Leitlinien zu formulieren und die Grenzen der Werkzeuge zu benennen. Damit wird aus einer Zahl eine tragfähige Arbeitspraxis.
Hinweis zur Datenlage
Die Werte sind redaktionell zusammengetragen und werden regelmäßig überprüft. Modelle ändern sich durch Aktualisierungen teilweise innerhalb weniger Wochen. Wir nennen daher immer den Stand der Erhebung und verweisen auf die Originalquellen.
Der AI-Ethik-Check ist unsere redaktionell gepflegte Einordnung ethisch relevanter Kennzahlen aktueller Sprachmodelle. Er richtet sich an Verantwortliche in Personal- und Organisationsentwicklung, die ein Modell nicht nach Leistungsversprechen, sondern nach nachvollziehbarem Verhalten auswählen möchten.
Wir übersetzen die Werte in Fragen, die im Arbeitsalltag zählen, etwa ob ein Modell Widerspruch aushält, Quellen offenlegt und Grenzen benennt. Die Übersicht ersetzt keine eigene Prüfung, sie schafft Orientierung für die Auswahl und für die Einführung in Teams.
Wie stark passt ein Modell seine Aussage der Erwartung der fragenden Person an, auch wenn diese sachlich falsch liegt. Ein niedriger Wert ist hier gut.
Wie zuverlässig bleiben Aussagen überprüfbar, wie häufig entstehen erfundene Angaben. Ein hoher Wert ist hier gut.
Wie offen liegen Trainingsgrundlagen, Grenzen und Quellenlage, und wie gut lässt sich eine Antwort nachvollziehen.
Wie ausgewogen behandelt ein Modell Gruppen, Rollen und Perspektiven, etwa in Auswahl- und Feedbackprozessen.
Wie stabil bleibt eine begründete Position, wenn Nutzende Druck ausüben oder eine gewünschte Antwort einfordern.
Ob Belege benannt werden und ob diese Belege einer Prüfung standhalten, statt nur plausibel zu klingen.
Im Erstgespräch schauen wir auf Ihre Anwendungsfälle und klären, welche Messpunkte für Sie tatsächlich zählen. Ein Austausch auf Augenhöhe, ohne Verkaufsdruck.